Jütlands größte und teuerste Bauwerke entstanden in der Zeit der deutschen
Besatzung Dänemarks von 1940 bis 45. Im Herbst 1941 stand der Wehrmacht ein
Küstenstreifen von etwa 4900 Kilometer gegenüber, der vor Landungen alliierter
Streitkräfte verteidigt werden musste. Gleichzeitig wurden umfangreiche Kräfte an der
Ostfront gebunden. Um den Personalnachschub an der Front zu stillen und
einsatzbereite Truppen nicht an der Altantikküste auf Warteposition zu binden, wurde
der Atlantikwall, eine Küstenverteidigungsanlage, bestehend aus Regelbauten des
Heeres, Marine und Luftwaffe, errichtet. Wobei man auf Jütland keine alliierten
Landungsversuche erwartete und somit nicht als vorrangig in der Festungsbautätigkeit
der Organisation Todt eingestuft wurde.

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Herausragende Befestigungsanlagen auf Jütland entstanden unter anderem bei
Hanstholm und Blåvand mit jeweils 38 cm Batterien.
Um die Dimensionen zu verdeutlichen: mit einer 38 cm Kanone vom Typ SK C/34
(Schiffskanone u. a. auf der Bismarck) in der Tirpitzstellung, hätte man 800 Kg Granaten
etwa 42 Kilometer weit verschießen können. Ein Kanonenrohr wog 111 Tonnen und
hatte eine Länge von etwa 20 Meter.
Der Geschützbunker vom Typ S561 hatte eine Höhe bis zum Turm von etwa 22 Meter,
Wandstärke (Beschussrichtung) 2,5 Meter.

Wir erarbeiten eine kleine Publikation mit Standorten, Infos sowie Wegskizzen interessanter
Bunker- und Festungsanlagen für den Dänemarkurlauber, der nicht planlos im Sand
herumstaken möchte.

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