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Um die Luftstreitkräfte  … Teilstreitkraft heutiger Armeen, Aufgabenbereich ist die Verteidigung des eigenen Luftraumes und der Luftangriff auf gegnerische Ziele. Zu den Luftstreitkräften gehören auch das Bodenpersonal auf Flugplätzen und Flugabwehrsystemen. der GSSD  … Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Die GSSD formatierte sich 1954 aus der Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland (GSBTD) die aus den Armeen der Weißrussischen Front bestand. 1989 bis zu ihrer Auflösung wurde die Truppe in Westgruppe der Truppen (WGT) umbenannt. Hauptsächliche Aufgabe der GSSD waren die Durchsetzungen der Bestimmungen des Potsdamer Abkommen. Das Oberkommando der GSSD befand sich in Wünsdorf. Die GSSD hatte ca. 350.000 Soldaten unter Waffen. Auch Kernwaffen wurden in Speziallagern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gelagert. Letzter Oberbefehlshaber der GSSD/ WGT war Generaloberst Matwei Burlakow (13.12.1990 - 31.08.1994). mit Kernwaffen  … auch Atom- oder Nuklearwaffen, diese Massenvernichtungswaffen beziehen ihre verheerende Explosionsenergie aus der Kernfusion oder Kernspaltung. zu versorgen, wurden in der näheren
Umgebung ausgewählter Militärflugplätze kleinere Kernwaffenlager  … auf dem Gebiet der ehemaligen DDR befanden sich nahe folgender Flugplätze Kernwaffenlager: Nobitz, Altes Lager, Brand, Großenhain, Finsterwalde, Groß Dölln, Lärz, Werneuchen, Gersdorf, Neuruppin (Quelle Geheime Bunkeranlagen der DDR Seite 194, Autor Stefan Best, Motorbuchverlag, siehe auch Rubrik Infothek/ Literaturtipps). eingerichtet. Das Lager
in Altenburg- Nobitz befand sich gut getarnt im Wald ca. 2,5 km vom Flugplatz entfernt.
Die beiden Lagerbunker der sowjetischen Bunkerbaureihe GRANIT  … ein sowjetischer Bunkertypbau aus Betonfertigteilelementen (Segmentbögen) mit hohem Schutzgrad gegenüber ABC (atomar, biologisch, chemisch) Waffen. Je nach Ausstattung und Bauweise konnten diese Bunker für Sonderwaffen (Atomwaffen) genutzt werden. Zum Umschlagen der Waffen mittels Laufkränen fuhren die Militärtransporter in den Bunker hinein., zusammengefügt aus
Bogensegmenten hatte eine Gesamtlänge inkl. Erdüberdeckung ca. 82 m und Breite ca.
44 m. Im unteren Teil des auf 2 Ebenen geteilten Lagerbunkers befanden sich die beiden
Kernwaffenlagerräume, der Verladeplatz, die Netzersatzanlage  … auch NEA oder DGA (Dieselgeneratoranlage)., Anlagen zur Wasser- und
Druckluftversorgung. Im Obergeschoß der Lagerraum für die Zünder  … Initialzünder um den Kernspaltungs- oder Fusionsprozess in Gang zu setzten., Klima- und
Filteranlage  … zum herausfiltern von chemischen-, bakteriologischen- und radioaktiven Giftstoffen aus der angesaugten Außenluft. sowie die Personalräume. Der Kraftstofftank und Schmutzwasserbehälter
befanden sich außerhalb des Schutzbauwerkes.

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