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Auf einer 203 ha großen Waldfläche zwischen Moschwig und Söllichau begannen 1935 die
Bauarbeiten für den Heeresindustriebetrieb Deutsche Sprengchemie Werk Moschwig
(die DSC  … DSC: Deutsche Sprengchemie, Firmenhauptsitz war in Berlin W9 Linkstraße 25 (Fuggerhaus, auch Firmensitz der WASAG). GmbH Berlin unterhielt 9 Sprengstoffwerke  … Klietz (Bismark), Moschwig (Buche), Torgelow (See), Geretsried (Tal), Oderberg (Damm), Kraiburg (Fichte), Forst Scheuno (Wald), Dreetz (Aue), Dannenwalde (Eiche). Außer dem Werk Klietz (vor der DSC Gründung von der WASAG konzipiert) wurden alle Objekte von der DSC Abteilung "Bau" geplant und die Bauausführung überwacht. Die Abteilung "Betrieb" übernahm den Produktionsbetrieb der 9 Objekte.) mit der Tarnbezeichnung Buche und
Heereswaffenamtcodierung  … die Verwaltung für Rüstungsmittelbeschaffung führte 1940 für die deutsche Rüstungs- und Kriegswirtschaft ein Schlüsselsystem ein. Diese Maßnahmen dienten einerseits zur Kontrolle der Firmen hinsichtlich Qualität und Quantität, anderseits zum Schutz der Unternehmen vor Feindeinwirkungen.: mog. 1934 als Tochterunternehmen der WASAG  … Westfälisch-Anhaltinische Sprengstoff Aktien-Gesellschaft, gegründet im November 1891 von Dr. Max Bielefeld. Das erste Sprengstoffwerk wurde 1894 in Reinsdorf nahe Wittenberg in Betrieb genommen. Firmensitz war in Berlin W9 Linkstraße 25 (Fuggerhaus). gegründet.
Zu Produktionsende am 21.04.1945 war das Gelände auf 440 ha angewachsen,
3 Geschoßfüllstellen, 1 Niperitpulveranlage  … eigentlicher Name Nitropenta, Pentrit oder PETN. Der Hochleistungssprengstoff (farbloses Pulver) wurde erstmalig 1891 von den Chemikern Tollens und Wiegand hergestellt. Die WASAG produzierte ab 1894 Nitropenta mittels Veresterung von Pentaerythrit (weißes kristallines Pulver wird aus Formaldehyd und Acetaldehyd synthetisiert) mit Salpetersäure. (Nitropenta, PETN), 1 Nitrozellulosepulveranlage
mit einem monatlichen Ausstoß von ca. 780 Tonnen Nitrozellulosepulver  … eigentlicher Name Zellulosenitrat (CN) wird auch Schießbaumwolle oder rauchloses Pulver genannt. Zellulosenitrat ist ein Ester (organische Verbindungen) der Zellulose mit Salpeter- und Schwefelsäure. Bei mehrbasigen (2 und 3 Ausgangstoffe) Zellulosenitraten werden weitere Stoffe wie z. B. Nitroglyzerin, Nitroguadin, Diethylenglykol (auch Diglykol, ein Alkohol) zur Herstellung verwendet. Zellulosenitrat wird als Treibladungspulver genutzt.. Monatliche
Produktionskapazität: 25000 Granaten Kaliber 21 cm, 300000 Granaten Kaliber 7,7 cm,
240000 Granaten Kaliber 8,8 und 10,5 cm sowie Panzerfäuste und Werfermunition  … unter anderem für SGrW-34 8,1 cm Mörser, Wurfgranate 42 Kaliber 21 cm, Wurfgranate 41 Kaliber 15,8 cm beide für Nebelwerfer (42 auch für Panzerwerfer)..
Nach Kriegsende Demontage und Sprengung der Anlagen.

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